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LIECHTENSTEINISCHE GEDENKSTEINE

In jedem Forstrevier der liechtensteinischen Herrschaften wurden im Jahre 1898 Jubiläumshaine gepflanzt, in deren Mitte Denkmäler zur Erinnerung des 40. Regierungsjubiläums des Fürsten Johann II. von Liechtenstein erbaut wurden. Die Denkmäler hatten tschechische, deutsche oder lateinische Inschriften.

Das Beispiel einer lateinischen Inschrift:

Princ. Joan
Quercetum
ad 40. ann. Regim.
Jubil.
12 Nov: 1898

Um die Denkmäler herum wurden 20 Stieleichen (Quercus robur), 20 Traubeneichen (Quercus petraea) und 18 Roteichen (Quercus rubra) gepflanzt. Die Gesamtzahl 58 Eichen symbolisierte das Alter des Fürsten, 18 Roteichen bedeuteten sein Alter im Jahre 1858, als er seine Regierung begann. 40 Stieleichen und Traubeneichen symbolisierten die Anzahl der Jahre seiner Regierung.

Im Jahr 1908 wurden zu einigen Denkmälern Gedenktafeln zum 50. Regierungsjubiläum von Johann II. von Liechtenstein hinzugefügt. Das Beispiel einer deutschen Inschrift:

L. jähr. Reg. Jubil.
MCMVIII

Eine alte Fotografie aus dem Jahr 1903 zeigt das Denkmal in Habruwka (Oesterreichische Forst- und Jagd-Zeitung, Jg. 21 (1903), Nr. 39, S. 327):